Ecuador, San José / Cuenca

San José de Calasanz

Du möchtest gerne bei Entwicklungsprojekten und Bildungsprogrammen mitarbeiten? Du arbeitest gerne mit Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung? Du möchtest gerne unterrichten und in der Werkstätte mitarbeiten? Du interessierst dich für Erziehung, Kreativität und Handwerk? Dann bist du bei diesem Projekt in Cuenca in Ecuador genau richtig!

Wer gerne unterrichten mag und Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung auf unterschiedliche Art fördern möchte, wer gerne selbst mit anpackt, um etwas zu bewegen, der wird mit dieser Einsatzstelle die richtige Wahl treffen. Cuenca ist die drittgrößte Stadt Ecuadors und liegt von Bergen umgeben in den Anden. Besonders stolz sind die BewohnerInnen Cuencas auf die vielen wunderschönen Kirchen. Mit 52 Kirchen kann man jede Woche eines Jahres eine von ihnen erkunden. Nach seiner Gründung entwickelte sich Cuenca rasch zum Handels- und Verwaltungszentrum der Provinz Azuay. Die imposante Altstadt wurde 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe. Doch hinter der schönen Fassade verbirgt sich in Cuenca noch immer bittere Armut.

Einsatzstelle

San José de Calasanz ist eine Schule, in der Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung unterrichtet werden, eine Schule für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen.

Hier werden sie gezielt therapeutisch und kreativ gefördert. Die Schule befindet sich direkt in der Stadt Cuenca. Der Einsatz findet im Wechsel in den zwei Bereichen Schule & Werkstätte teil. Bildungseinrichtung für Menschen mit Behinderung sind in Ecuador keine Selbstverständlichkeit. Die Schule San José de Calasanz ist ein Vorzeigeprojekt und bietet umfassendes Tages- und Bildungsprogramm an. Es werden verschiedene Werkstätten angeboten:

  • Kreative Werkstätten (Malerei, Töpferei, Textilarbeiten)
  • Computerklassen
  • Englischklassen
  • Bäckereiprojekt; die hier hergestellten Produkte werden in einem kleinen Laden auch an die umliegende Bevölkerung verkauft
  • Musiktherapie (Chor, Instrumente)
  • Physiotherapie (wird derzeit aufgrund mangels eines/r Physiotherapeut*in nicht angeboten)

Um diese Qualität der Begleitung und Förderung aufrecht halten zu können, zählt die Schule auf die Unterstützung von freiwilligen Mitarbeiter*innen.

Fact-Box

Ort: Cuenca, Ecuador
Dauer: 10 bis 12 Monate, Start jeweils m September
Plätze: 2 bis 3

Unterstützung der Lehrerinnen in den Klassen und Mitarbeit in den Werkstätten für Jugendliche mit Beeinträchtigung. Die Freiwilligen können in allen Bereichen eingesetzt werden, dies hängt vor allem von der Vorbildung, den Sprachkenntnissen und der Motivation des Freiwilligen ab. Von Seiten der Schule wird Eigeninitiative sehr geschätzt und der Freiwillige kann sich in den Schulalltag einbringen. Beispielsweise wurde von einer ehem. Freiwilligen Elemente von der Ergotherapie in das Projekt integriert. Meistens werden die Freiwilligen in der Betreuung der jüngeren Kinder eingesetzt, da die Lehrpersonen hier eine Unterstützung sehr entlastet.

  • Bereitschaft, sich auf die Kultur und die Lebensbedingungen einzulassen
  • Spanisch Sprachniveau A2 gemäß Europäischem Referenzrahmen für Sprachen
  • Bevorzugt (sozial-)pädagogische Berufe, EDV und Büroorganisation
  • Persönliche und soziale Reife
  • Vorbildfunktion für die SchülerInnen
  • Respektvoller Umgang
  • Akzeptanz der Regeln der Einrichtung
  • Ergo-, Musik- und Physiotherapeutinnen, Sonderpädagoglnnen
  • Personen mit Berufserfahrung im Bereich „Arbeit Menschen mit Beeinträchtigung“
  • Interessierte in Tischlerei, Schreinerei, Keramik oder Bäcker für die Werkstätten
  • Musik und Tanz
Bilder von unserer Einsatzstelle in San José de Calasanz

Alles was du wissen musst

  • Andere Kulturen begeistern dich
  • Du bist bereit, dich auf die Lebensbedingungen und kulturellen Gegebenheiten in Ecuador einzulassen und diese zu respektieren
  • Du sprichst bereits Spanisch – mindestens Niveau A2 des europäischen Referenzrahmens für Sprachen CEFR – oder bist bereit, es im Vorfeld zu lernen
  • Du bist bereit, vor Antritt des Freiwilligeneinsatzes Zusatzausbildungen (ca. 2 Wochen) und bei Bedarf Sprachkurse zu absolvieren
  • Du hast idealerweise eine Vorbildung in einem (sozial-)pädagogischen Beruf oder eine Ausbildung in Sonderpädagogik
  • Du bist motiviert, bei der Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen
  • Du bist bereit, in einer Gemeinschaft zu leben
  • Du bist bereit, Verantwortung zu übernehmen – für dich und deine Aufgaben
  • Du hast eine hohe Eigenmotivation und bist gut organisiert
  • Du beteiligst dich an Fortbildungsmaßnahmen

Dein Einsatz ist wertvoll! Weil du mehr bewegen kannst, als du denkst. Erfahre alles zu unseren Leistungen.

  • Unterricht, Nachhilfe
  • Mitarbeit bei Workshops (insbesondere Bereiche Umwelt und Kochen)
  • Familienaktivitäten und religiöse Aktivitäten
  • Unterstützung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen
  • Unterstützung der Sonderpädagog*innen und Physiotherapeut*innen
  • Soziale Begleitung in Ausnahmesituationen
  • Begleitung und Durchführung von Entwicklungsprojekten auf allen Ebenen
  • Unterstützung von Administration und Amtsgängen
  • Handwerkliche und landwirtschaftliche Tätigkeiten
  • Mitarbeit und Unterstützung der Lehrer*innen im Unterricht und in den Werkstätten

Als behördlich anerkannter Träger nach dem Freiwilligengesetz können wir deinen Einsatz großzügig finanziell unterstützen. Du bezahlst einen pauschalen Selbstbehalt je nach Programm und Einsatzdauer. Je länger dein Einsatz dauert, desto günstiger wird der Selbstbehalt.  Darüber hinaus übernehmen wir die erforderlichen Kosten – wie Anreise, Abreise, Versicherungen oder Unterkunft und Verpflegung vor Ort. Unter Berücksichtigung der Kaufkraft im Einsatzland beträgt das monatliche Taschengeld derzeit 45,00 Euro.

Martin erzählt von seiner Zeit in Cuenca

Mag. Iris Feuerstein

Caritascenter

Bahnhofstraße 9

6850 Dornbirn